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Winterliche Stanzen PDF E-Mail
 


Rainer Maria Rilke

Winterliche Stanzen

   
Rainer Maria Rilke



Nun sollen wir versagte Tage lange
Ertragen in des Widerstandes Rinde, .
Uns immer wehrend, nimmer an der Wange
Das Tiefe fühlend aufgetaner Winde.
Die Nacht ist stark, doch von so fernem Gange,
Die schwache Lampe überredet linde.
Lass dich‘s getrösten: Frost und Harsch bereiten
Die Spannung künftiger Empfänglichkeiten.

Hast du denn ganz die Rosen aus empfunden
Vergangnen Sommers? Fühle, überlege:
Das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,
Den leichten Gang in spinnverwebte Wege?
Stürz in dich nieder, rüttele, errege
Die liebe Lust: sie ist in dich verschwunden.
Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,
Sei froh, es ganz von vorne anzufangen.

Vielleicht ein Glanz von Tauben, welche kreisten,
Ein Vogelanklang, halb wie ein Verdacht,
Ein Blumenblick (man übersieht die meisten),
Ein duftendes Vermuten vor der Nacht.
Natur ist göttlich voll; wer kann sie leisten,
Wenn ihn ein Gott nicht so natürlich macht?
Denn wer sie innen, wie sie drängt, empfände,
Verhielte sich, erfüllt, in seine Hände.

Verhielte sich wie Übermaß und Menge
Und hoffte nicht, noch Neues zu empfangen,
Verhielte sich wie Übermaß und Menge
Und meinte nicht, es sei ihm was entgangen,
Verhielte sich wie Übermaß und Menge
Mit maßlos übertroffenem Verlangen
Und staunte nur noch; dass er dies ertrüge:
Die schwankende, gewaltige Genüge.



 
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