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Ein Strohhalm, eine Kohle und eine Bohne gingen einst auf die Reise, denn wer viel wandert, der sieht auch viel. Sie waren schon durch mehrere Dörfer und Gemeinden gekommen und gelangten an einen Bach. Hier hielten sie an, um zu beraten, wie sie über den Bach gelangen sollten. Der Strohhalm sagte: „Ich werde mich quer über den Bach legen, ihr geht hinüber und zieht mich dann nach.“ Wie gedacht, so getan. Der Strohhalm legte sich quer über den Bach, so wie die Menschen die Balken legen, um hinüberzukommen, und die Kohle war die erste, die hinüberging. Als sie schon die halbe Strecke hinter sich hatte, schaute sie zurück, um zu.sehen, was die Bohne am Ufer machte. Doch der Strohhalm brannte durch, die Kohle fiel ins Wasser und begann zu zischen. Die Bohne, die am Ufer war, lachte derart, dass sie platzte. Doch es kam ein Schneider an die Unglücksstelle und nähte mit schwarzem Garn den Riss zu. Deshalb haben jetzt alle Bohnen einen schwarzen Strich.
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