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In alten Zeiten stritten sich die Kälte und der Hase, denn die Kälte wollte den Hasen erfrieren lassen. Die Kälte drückte einmal, der Hase legte sich neben einen Busch in den Schnee schlafen. Die Kälte drückte zum zweiten Male stärker und fragte: „Ist es kalt?“ Der Hase stand auf und zeigte seine in den Schnee geschmolzene Liegestatt. Da nahm die Kälte ihre ganze Kraft zusammen und kühlte sehr stark, dann fragte sie: „Ist es kalt?“ Dem Hasen saß schon der Tod auf der Schnauze, denn all seine Glieder waren steif; er nahm seine letzte Kraft zusammen, konnte sich noch vom Boden erheben und über einen alten verfaulten Baumstumpf springen. Dabei rief er: „Oh, wie warm!“ Die Kälte wurde böse, als sie dies hörte, und sagte, dass ihre Kraft nichts helfe. „Du hast mich besiegt.“
Da wurde es dem Hasen ganz froh zumute, weil durch seine Schlauheit das Geschlecht der Hasen am Leben geblieben war. Er fing an zu lachen und lachte so lange, bis ihm die Lippen platzten und bis zum heutigen Tage so geblieben sind. Es hat auch bisher keiner gesehen, dass ein Hase jemals erfroren wäre.
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