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Die Proforschjagd Drucken E-Mail
deutsche Sagen, Mythen, Märchen und Legenden Saarland


Die Proforschjagd

   

Parforcejagd

Im Kollewald bei Schiffweiler ist es nicht geheuer, da spukt 'der alte Wengerad' und zieht die 'Proforschjagd'. - Und die adligen Herren, die einst als Parforcejäger zu fürstlichen Zeiten es den armen Bauern missgönnten, im Wald Holz und Streu zu holen, müssen es so zur Strafe weiterhalten bis an den Jüngsten Tag. - Wehe dem, der den 'Proforschjägern' ins Netz gerät, wenn er dem Wald etwas entfremden will. - Einst zogen die Leute aus, um einen 'Wissbaam' zu schneiden. Sie suchen sich auch einen schönen Baum aus und wollen ihn mit der Axt umhauen. Aber kaum hatten sie ein paar Streiche getan, als ein Pfeifen und ein Sturm losging, dass sie ein heranziehendes Gewitter befürchteten. - Ihre vom Wind fortgeflogenen Kappen suchen sie sich wieder zusammen, stellen einen Kameraden als Schutzwache vor einem etwa kommenden Jäger aus und schaffen weiter. - Aber sogleich hebt der Sturm noch stärker an, so dass wirklich nichts auszurichten ist. Nun wollen sie das Gewitter erst abwarten, gehen ein Stück fort und rauchen ihre Pfeife, und sogleich lässt der Wind nach. - Als sie eine Zeitlang ausgeruht haben, geht es wieder an die Arbeit, und sofort hebt der Sturm an und lässt sogleich nach, wie sie die Arbeit unterbrechen. Und so haben die 'Proforschjäger' nicht erlaubt, daß sie den Wissbaam aus dem Walde holten. Auch Leuten, die sich Laub zur Streu holen wollten, in den Zeiten, in denen man noch viel damit anstelle des Strohes die Streu herstellte, ging es ähnlich, ihre Pferde waren nicht imstande, den Wagen mit dem Laub von der Stelle zu ziehen, trotz aller Anstrengung, trotz dem festen Boden des Weges. Erst, als sie das Laub wieder abgeladen hatten, konnten sie heimfahren. - Die hungrigen Herren von der Proforschjagd hatten auch hier, wie im Leben, so im Tode, es nicht zulassen wollen, dass etwas aus ihrem Walde entfernt werde.



 
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