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Mein Schicksal PDF


Herder

Mein Schicksal

Meines Lebens verworrene
Schattenfabel ! 0 früh, frühe begann sie schon
Dunkel. Bebte den kommenden
Lebensflüchtling ein Schau'r hier auf die Wüste der
Erde, dass er in Wüste sich
Unterm Klange der Nacht inne ward, dass ihm Schau'r
Mächtig ewig ins lnnre klang!
Dass ihm Leben und Tod, Schlummer und Auferstehn,
Freud und Wonne des Lebens ihm,
Hoher Göttergedank und der zerfließenden
Seele Fülle wie Wandeltraum
Hindurchschwebet ! dass ihm seine Erlesenen
Stets im Wetter vorübergehn!
Stets aus dunkelem Gewölk Blitze, die weckenden
Väterstimmen, ihm mitternachts
Kommen, reden und hinwandeln in Mitternachts-
Dunkel, und er wandelt allein! -
Schicksalsschwestern, warum, die ihr sein Tagelos
Warfet, warfet ihr's unhold stets
lrrhinüber, wohin nimmer das Götterbild
Seines leitenden Dämons wies?
lrrhinüber, wohin aller erstrebenden
Ahndung Kräfte nicht ahndeten?-
Ach, da weben sie nun meiner erzogenen
Hoffnung Blüte! da weben sie
Einsam, Waisen, wie Wurf nächtlich erstarreter
Frühlingsblätter ! da flatterst du,
Schattenfabel, zerstückt, szenezerrissen, Wurf
Dort und hinnen verlorner Zeit!
Schicksalsschwestern, 0 wie? Sammeln sie, sammeln sich
Dem ermatteten Lebensblick
Einst die Szenen? ersieht er in den wehenden
Blättern je der Vorsehung Buch?
Je einst Ernte der Saat: jener verflogenen
Erdbegrabnen, gemoderten
Keime Frühling? und rauscht Ährengefild hinab,
Rauscht durch früchtebelastete
Zweige, siehet erstaunt sich die verworrene
Schattenfabel zum Prachttriumph
Sammeln, siehet erstaunt Krümmen und Missgestalt
Sich zur Schöne des Ganzen ziehn! -
Matter Wandrer, wohlan! wie die verworrene
Schattenfabel auch enden mag - -!

 

  • Johann Gottfried HerderJohann Gottfried Herder
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