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Meines Lebens verworrene Schattenfabel ! 0 früh, frühe begann sie schon Dunkel. Bebte den kommenden Lebensflüchtling ein Schau'r hier auf die Wüste der Erde, dass er in Wüste sich Unterm Klange der Nacht inne ward, dass ihm Schau'r Mächtig ewig ins lnnre klang! Dass ihm Leben und Tod, Schlummer und Auferstehn, Freud und Wonne des Lebens ihm, Hoher Göttergedank und der zerfließenden Seele Fülle wie Wandeltraum Hindurchschwebet ! dass ihm seine Erlesenen Stets im Wetter vorübergehn! Stets aus dunkelem Gewölk Blitze, die weckenden Väterstimmen, ihm mitternachts Kommen, reden und hinwandeln in Mitternachts- Dunkel, und er wandelt allein! - Schicksalsschwestern, warum, die ihr sein Tagelos Warfet, warfet ihr's unhold stets lrrhinüber, wohin nimmer das Götterbild Seines leitenden Dämons wies? lrrhinüber, wohin aller erstrebenden Ahndung Kräfte nicht ahndeten?- Ach, da weben sie nun meiner erzogenen Hoffnung Blüte! da weben sie Einsam, Waisen, wie Wurf nächtlich erstarreter Frühlingsblätter ! da flatterst du, Schattenfabel, zerstückt, szenezerrissen, Wurf Dort und hinnen verlorner Zeit! Schicksalsschwestern, 0 wie? Sammeln sie, sammeln sich Dem ermatteten Lebensblick Einst die Szenen? ersieht er in den wehenden Blättern je der Vorsehung Buch? Je einst Ernte der Saat: jener verflogenen Erdbegrabnen, gemoderten Keime Frühling? und rauscht Ährengefild hinab, Rauscht durch früchtebelastete Zweige, siehet erstaunt sich die verworrene Schattenfabel zum Prachttriumph Sammeln, siehet erstaunt Krümmen und Missgestalt Sich zur Schöne des Ganzen ziehn! - Matter Wandrer, wohlan! wie die verworrene Schattenfabel auch enden mag - -!
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