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DIE KATZE ALS FRAU FUCHS Drucken E-Mail

Fabel aus der Kategorie Märchen und Volkssagen

DIE KATZE ALS FRAU FUCHS

   
Eine kurze Geschichte aus der Welt der Märchen,
Fabeln & Fantasien

In alten Zeiten waren der Bär, der Wolf und der Fuchs sehr gute Freunde. Sie unternahmen alles gemeinsam und besprachen ihre Angelegenheiten stets in Freundschaft miteinander.

Na gut, eines Tages kamen sie wieder an einem Ort im Walde zusammen. Der Wolf und der Bär begrüßten einander freundschaftlich wie immer. Doch der Fuchs blieb abseits stehen und kam überhaupt nicht zu den anderen. Der Wolf fragte: „Hör mal, Gevatter, was hast du nur heute, dass du nicht mehr zu uns kommst?“
„Was fragst du, Bruder, ich bin ja nicht mehr Junggeselle. Ich habe geheiratet. Was soll ich noch mit euch Freundschaft halten“ antwortete der Fuchs.
„Oho, Gevatter, du. hast also geheiratet, und wir wissen noch gar nIchts davon! Wie heißt denn deine Frau?“ fragten der Wolf und der Bär.
„Milli Massinga“, antwortete der Fuchs.
'Ist das ein schöner Name', dachten der Wolf und der Bär und überlegten, wie sie die Frau des Gevatters zu sehen bekommen könnten. Sie kündigten an, in einigen Tagen ein Fest veranstalten zu wollen, und sie baten auch den Fuchs, zu kommen und seine Frau mitzubringen.Der Wolf und der Bär besorgten zum Festtage eine große Menge Fleisch von verschiedenen Tieren, damit die Gäste zu essen hätten.

Nun, als der Tag herankam, waren der Wolf und der Bär zur Stelle und warteten auf den Fuchs und seine junge Frau. Die kamen und kamen aber nicht. Da sagte der Wolf zum Bären: „Brüderchen, du hast gute feste Pfoten, klettere auf die große Fichte dort und sieh nach ob sie nicht kommen!“ Nun, die Honigpfote kletterte in die Krone der Fichte, schaute
und sagte erfreut: „Oh, macht nichts, sie kommen schon über den Sumpf. Der alte Gevatter geht immer durch das Wasser – watsch - watsch -, aber seine junge Frau will die Füße nicht nass machen und springt von einem Hügel zum anderen.“ Der Bär schaute immer noch und sagte schließlich: „Sie ist wohl ein Jäger, sie scheint eine Flinte über der Schulter zu tragen!“ „Oh, der verrückte Gevatter“, rief der Wolf voller Schrecken, „er holt einen Jäger hierher, der auf uns losgehen wird! Du bist dort oben, auf der dicken Fichte, du brauchst dich nicht weiter zu fürchten, aber ich Armer bin ganz in Not und dem Jäger ausgeliefert!“ Da sah der Bär unter einer anderen Fichte einen großen Reisighaufen und sagte zum Wolf, er solle sich dort unter den Zweigen verstecken.

Nun gut, der Fuchs kam mit seiner jungen Frau, einer Katze, an und staunte, dass die Gastgeber nirgends zu sehen waren, begann aber dennoch in den schönen Braten reinzuhauen. Die Katze kletterte auf den Fleischhaufen und suchte dort die besten Fleischstücke heraus und schnurrte dabei. Der Wolf und der Bär wunderten sich, da sie doch genug gutes Essen hatten, warum denn die junge Frau noch knurrt. Der Bär konnte von der Fichtenspitze aus gut sehen, was die Gäste unten taten. Da aber der Wolf aus dem Reisighaufen nicht recht sehen konnte, was die anderen unternahmen, begann er den Kopf zu heben, und das Reisig raschelte dabei. Die Katze glaubte, es sei eine Maus, lief hin, packte die Augen des Wolfes und zerkratzte sie so, dass der Wolf seit dieser Zeit zerschrammte Augen hat. Der Wolf sprang vor Schmerzen heraus und lief davon. Die Katze glaubte, der Wolf würde sie verfolgen, und lief voller Angst auf die Fichte zu, wo der Bär versteckt saß. Der Bär kletterte noch höher, schließlich brach die Fichtenkrone, und der Bär fiel samt den Zweigen - pardauz – herunter auf den Hals, und seit der Zeit hat der Bär auch einen kurzen Hals.

 

 
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