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In Basel besteht heute noch die Redensart, „aussehen wie die Hexe von Binzen“, wenn eine zerzauste Haare hat; aber wenige, die sie brauchen, wissen noch, was es mit dieser Hexe für eine Bewandtnis hat. Zwei der ältesten Bewohner von Hausen im Wiesental, Witwe Barbara Leus und Schreiner Wilhelm Montiegel, konnten darüber Auskunft geben. Demnach war die Hexe von Binzen die Frau eines Knechtes von Graf Dietrich auf Schloss Rötteln. Eines Tages krepierte der Lieblingshund des Grafen, vermeintlich infolge ungenügender Pflege durch den Knecht. Der Graf war darüber so erbost, dass er den Knecht von seinen Hunden zerfleischen ließ. Hierauf verfluchte dessen Frau das Schloss und seine Bewohner, und die Folge dieses Fluches war, dass der Bräutigam des Schlossfräuleins beim Schloss zu Tode fiel. Auch soll die „Hexe“ bei der Belagerung von Rötteln den Feinden einen geheimen Eingang gezeigt haben.
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