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In der Nähe von Innsbruck wohnte vorzeiten in ihrem Bergschloss eine reiche Gräfin, welche Frau Hütt genannt wurde. In einer stürmischen Regennacht kam ein betagter Wanderer an das Schloss und bat um Obdach. Hartherzig wie immer, verweigerte es ihm die Gräfin, worauf er beim Weggehen ausrief: „Weil dein Herz so hart ist wie ein Stein, sollst du mit deinem Schloss auch zu Stein werden!“ Diese Verwünschung ging in Erfüllung, und am Morgen sahen die Talbewohner statt des Schlosses kahle Felsen, auf denen Frau Hütt in Stein verwandelt saß wie noch heute.
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