Suche nach Schlagwort : Märchengedicht, Gedichte für Kinder, Julius Sturm, Zauber, Magie, Märchen Gedicht
Es steht an der Linde, Gar seltsam zu schauen, Ein Spielmann, sein Wesen Weckt heimliches Grauen.
Die dunklen Locken Umhängen wie Schlangen Die geisterhaft bleichen, Verfallenen Wangen.
Dem düsteren Auge Oft Strahlen entquellen; So zucken durchs Dunkel Die Blitze, die hellen.
Es wallet der Mantel So faltig hernieder, Als wollt' er verhüllen Die mageren Glieder.
Schon schlossen die Paare Zum Tanzen die Runde, Es nimmt nun der Spieler Die Flöte zum Munde.
Es tönet die Flöte, Erst leise, ganz leise; Doch lauter und lauter Wird immer die Weise,
Bis endlich die Töne So lustig erklingen, Dass selber die Greise Im Tanze sich schwingen.
So lustig ging's nimmer Noch unter der Linde. Wie fliegen im Wirbel Die Paare geschwinde!
Es jauchzen die Burschen, Es jubeln die Dirnen, Es wischen die Alten Den Schweiß von den Stirnen.
Die Töne verklingen, Der Tanz ist geendet, Und alles sich freundlich Zum Spielmann wendet.
Der Spielmann verschwunden? Sie spähen, sie staunen; Man höret von Zauber Und Truge sie raunen.
Dem schönsten der Mädchen Erbleichen die Wangen, Und starr ihre Augen Am Lindenbaum hangen.
Nicht sieht sie den Spieler, Ein dürres Gerippe Steht dort, in den Händen Die grausige Hippe.
Er winkt ihr, er naht ihr, O! Seht sie erbeben! Es brechen die Augen, Es fliehet das Leben.
Der Tod war der Spieler, Er spielte die Weise, Erkor sich die Schönste Als Lohn aus dem Kreise.
raduga | joomlaportal
Ein wahres Wort, das die Mascha Kaléko da spricht. Sehr klares Zitat. Schön...
Wilhelm Busch Immer schön bücken ...
Angelegen Anderer Leute von Georg C...
Ökonomie und Führungsqualitäten Na a...
Und ob du das mußt. Leider... Aber s...
Verstand von René Descartes Das is...
Man sollte eben keine Daten im Intern...
Ludwig Fulda Ja, ja so ist das.