Suche nach Schlagwort : Märchengedicht, Gedichte für Kinder, Julius Sturm, Zauber, Magie, Märchen Gedicht
Es ging am Morgen aus dem Haus Frau Anne in den Wald hinaus, Um Kräuter dort zu suchen.
Sie nahm ihr Kindlein mit sich fort Und setzt's an einem kühlen Ort Auf weichem Grase nieder.
Sie warf ihm Blumen in den Schoß, Brach Zweige von den Bäumen los Zum Zeitvertreib dem Kleinen.
Der Knabe spielte eine Weil, Zerpflückt die Blumen all, in Eil. Doch ward er des bald müde.
Und weil er noch zu klein zum Stehn, So glitt er, wie es wollte gehn, Fort, weiter, immer weiter.
Und kam zum Felsenabhang hin Und ahnte nicht in seinem Sinn, Dass dort Gefahr ihm drohe.
Und jetzt - o Gott! - er stürzt hinab - Grab' Mutter unten nur ein Grab, Dein Kindlein liegt zerschmettert!
Die Mutter sucht in ems'ger Hast Es lässt ihr Ruhe nicht noch Rast' Es treibt sie fort zum Kinde.
Am Orte, wo sie hingesetzt Das Kindlein, Gott! Sieht sie entsetzt Nichts, als zerpflückte Blumen.
Sie sucht umher sie ruft und weint Jedoch das Kindlein nicht erscheint. Verzweifelnd irrt sie weiter.
Und kommt zum Felsenabhang hin; Da fährt ihr plötzlich durch den Sinn: Weh! Wenn's hinunter stürzte!
Und eilend fliegt den Weg hinab Mit Kraft, die ihr Verzweiflung gab, Die angsterfüllte Mutter.
Da liegt im Moose unten lind In süßem Schlaf versenkt ihr Kind Und lächelt still im Traume.
Die Mutter sieht es hoch entzückt Nimmt auf den Arm das Kind und drückt Und küsst und herzt es munter.
Wohl stürzte es den Fels hinab, Doch Englein, die der Herr ihm gab Zu Führern und zu Wächtern ,
Die fingen's auf in ihrem Schoß Und legten es ins weiche Moos Und sangen es in Schlummer.
raduga | joomlaportal
Ein wahres Wort, das die Mascha Kaléko da spricht. Sehr klares Zitat. Schön...
Wilhelm Busch Immer schön bücken ...
Angelegen Anderer Leute von Georg C...
Ökonomie und Führungsqualitäten Na a...
Und ob du das mußt. Leider... Aber s...
Verstand von René Descartes Das is...
Man sollte eben keine Daten im Intern...
Ludwig Fulda Ja, ja so ist das.