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Der Schlosseinsturz zu Tölz Drucken E-Mail
Aus der Reihe Sagen und Legenden aus Bayern


Der Schlosseinsturz zu Tölz

   
 

Der Hauptpfleger im Schloss zu Tölz, der Graf von der Waal, war ein hochfahrender Herr. Der Hochmut und ein böses Herz plagten ihn, und er plagte Mensch und Tier. Von vier Schimmeln ließ er sich ziehen, und der Kutscher musste sie in einem Trumm fort die Geißel schmecken lassen und antreiben, weil er selber keine Ruhe hatte. Die Bauern mussten ihm ungemessen fronen und scharwerken, und die Gerichtsuntertanen konnten ihm nie genug von ihrer Ernte auf den Kasten führen. Er trat mächtiger und herrischer auf als sein Herr, der Kurfürst zu München. Nicht einmal vor Gott wollte er den Hut ziehen, und mit allem Heiligen trieb er seinen Spott. Einmal, am Magarethentag, schickte er seine Ehehalten statt in die Kirche ins Heu. Eine alte Dirn, die schon lange auf dem Schloss arbeitete, nahm sich ein Herz und redete dem Pfleger ins Gewissen, doch an diesem Tag zur Heiligen um schönes Wetter beten zu lassen. Der Graf fuhr sie rauh an: „Was kümmert mich die Heuhexe? Geht an eure Arbeit!“ - In der Nacht ging unter Blitz und Donner ein furchtbarer Wolkenbruch über den Isarwinkel nieder, wie man noch keinen erlebt hatte. Der Ellbach schwoll an, der Eglsee brach über seine Ufer und untergrub den ganzen Schlossberg. Um Mitternacht stürzten die Mauern der Burg zusammen.

Ehehalten - Gesinde

 
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