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Hielte diesen frühen Segen, Ach, nur eine Stunde fest! Aber vollen Blütenregen Schüttelt schon der laue West. Soll ich mich des Grünen freuen, Dem ich Schatten erst verdankt? Bald wird Sturm auch das zerstreuen, Wenn es falb im Herbst geschwankt.
Willst du nach den Früchten greifen, Eilig nimm dein Teil davon! Diese fangen an zu reifen, Und die andern keimen schon; Gleich mit jedem Regengusse Ändert sich dein holdes Tal, Ach, und in demselben Flusse Schwimmst du nicht zum zweitenmal.
Du nun selbst ! Was felsenfeste Sich vor dir hervorgetan, Mauern siehst du, siehst Paläste Stets mit andern Augen an. Weggeschwunden² ist die Lippe, Die im Kusse sonst genas², Jener Fuß, der an der Klippe Sich mit Gemsenfreche maß.
Jene Hand, die gern und milde² Sich bewegte, wohlzutun, Das gegliederte Gebilde, Alles ist ein andres nun. Und was sich an jener Stelle Nun mit deinem Namen nennt, Kam herbei wie eine Welle, Und so eilt's zum Element.
Lass den Anfang mit dem Ende Sich ins eins zusammenziehn! Schneller als die Gegenstände Selber dich vorüberfliehn². Danke, dass die Gunst der Musen² Unvergängliches verheißt, Den Gehalt in deinem Busen Und die Form in deinem Geist.
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