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Flüchtiger als Wind und Welle Flieht die Zeit, was hält sie auf? Sie genießen auf der Stelle, Sie ergreifen schnell im Lauf: Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben, Hält die Flucht der Tage ein, Schneller Gang ist unser Leben, Lasst uns Rosen auf ihn streun!
Rosen, denn die Tage sinken In des Winters Nebelmeer; Rosen, denn sie blühn und blinken Links und rechts noch um uns her. Rosen stehn auf jedem Zweige Jeder schönen Jugendtat. Wohl ihm, der bis auf die Neige Rein gelebt sein Leben hat. Tage, werdet uns zum Kranze, Der des Greises Schlaf umzieht Und um sie in frischem Glanze Wie ein Traum der Jugend blüht! Auch die dunkeln Blumen kühlen Uns mit Ruhe, doppelt süß; Und die lauen Lüfte spielen Freundlich uns ins Paradies.
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