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Es war einmal ein Kätzchen, das hatte zwei Hühnchen und ein Hähnchen. Es brachte die Hühnchen und das Hähnchen auf eine Hühnerstange auf den Dreschboden und ging selbst Nahrung suchen. Es sagte: „Kommt nicht von der Stange herunter - der Fuchs schleppt euch fort!“
„Wir kommen nicht herunter!“
Der Fuchs kommt zur Tenne mit seinem großen Schwanz und sagt: „Schöner Hahn, lieber Hahn, komm herunter, um zu tollen, um zu scharren und zu karren!“
„Schleppst du mich fort?“
„Nein, das tue ich nicht. Wir werden hier scharren und karren, und dann gehe ich meiner Wege, und ihr geht zurück auf eure Hühnerstange.“
Der Hahn sprang herunter, sie begannen zu tollen, der Fuchs packte den Hahn und wollte ihn wegschleppen. Das Hähnchen begann zu schreien:
„Kätzchen, Freundchen,
Vierbeiniges Mädchen,
Man schleppt mich über den Melste-Berg,
Man bringt mich im Leichenwagen weg!“
Das Kätzchen hörte den Hahn, lief zurück, haute dem Fuchs eins über die Ohren, nahm ihm sein Hähnchen weg, brachte es zurück nach Hause und stellte es auf die Hühnerstange.
Es kam der nächste Tag. Das Kätzchen sagte wieder zum Hahn: „Ich gehe heute noch weiter fort, um Nahrung zu suchen. Spring nicht herunter, ich werde dich nicht mehr hören.“
„Nein, ich spring' nicht.“
Das Kätzchen ging weg, und es kam wieder der Fuchs mit seinem langen Schwanz zur Tenne und begann wieder den Hahn zu locken. „Schöner Hahn, lieber Hahn, komm herunter zum Tollen, zum Scharren!“
„Ich komme nicht - du schleppst mich fort.“
„Das tue ich nicht! Der andere war ein großer Fuchs vom Moor, ich bin ein lieber Fuchs vom trockenen Grünland, ich bringe dich nicht fort.“
Der Hahn kam herunter, sie begannen zu tollen, und der Fuchs griff wieder nach dem Hahn und begann zu laufen. Der Hahn fing wieder an zu schreien:
„Kätzchen, Freundchen,
Vierbeiniges Mädchen,
Man schleppt mich über den MeIste-Berg,
Man bringt mich im Leichenwagen weg!“
Das Kätzchen hörte den Hahn; jagte zurück, holte beide ein, schlug dem Fuchs eins hinter die Ohren, nahm ihm den Hahn weg, brachte ihn nach Hause und setzte ihn auf die Hühnerstange.
Es kam der dritte Tag. Das Kätzchen ging noch weiter fort, um Nahrung zu suchen, und sagte wieder zum Hahn: „Spring nicht von der Hühnerstange herunter - der Fuchs schleppt dich fort!“
„Ich springe nicht!“
Das Kätzchen ging weg, der Fuchs kam zur Tenne und begann wieder den Hahn zu locken. „Hähnchen komm herunter, um zu scharren und zu karren!“
„Ich komm nicht - du schleppst mich fort!“
„Ich tue es nicht; der andere war ein großer Fuchs vom Moor, ich aber bin ein lieber Fuchs vom trockenen Grünland.“
Der Hahn kam wieder herunter, der Fuchs packte ihn und machte sich davon. Das Hähnchen begann zu schreien:
„Kätzchen, Freundchen,
Vierbeiniges Mädchen,
Man schleppt mich über den Melste-Berg,
Man bringt mich im Leichenwagen weg!“
Das Kätzchen hörte den Hahn nicht, und der Fuchs brachte das Hähnchen weg. Die Katze kommt nach Hause, schaut sich um – kein Hahn mehr auf der Hühnerstange. Die Katze begriff sofort, dass der Fuchs den Hahn weggeschleppt hatte. Die Katze legte einen Sack voll Asche auf einen Schlitten nahm einen Holzschlegel mit und ging, um den Füchsen 'Salz' Zu bringen. Sie kam zur Höhle der Füchse und begann zu rufen: „Füchse, kommt, holt euch Salz!“
„Fein. Bei uns kocht schon das Essen, wir müssen die Speise salzen.“ Ein Fuchs kommt aus der Höhle. Die Katze schlägt ihm mit dem Schlegel über den Kopf und wirft ihn den Berg hinunter. Dann beginnt sie wieder zu rufen: „Füchse, kommt, holt euch Salz!“
„Einer ging schon!“
„Gott weiß, wohin er ging!“
Es kommt ein zweiter Fuchs aus dem Loch, und die Katze schlägt ihm wieder mit dem Holzschlegel über den Kopf und wirft ihn den Berg hinunter. Dann ruft die Katze wieder: „Füchse, kommt euch Salz holen!“
„Es ging schon einer!“
„Gott weiß, wohin er ging!“
Es kommt ein.dritter Fuchs aus dem Loch heraus, die Katze schlägt auch ihm mit dem Holzschlegel über den Kopf und wirft ihn den Berg hinunter. Dann ruft sie wieder: „Kommt, Füchse, holt euch Salz!“
Es kam aber keiner mehr heraus. Das Kätzchen ging in die Höhle, hörte, wie das Hähnchen in einer Schublade krähte. Es nahm den Hahn aus der Schublade heraus, nahm noch einiges von den Sachen der Füchse und ging mit seinem Hähnchen nach Hause.
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