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Das Bild auf dem Waidhofer Schlossturm Drucken E-Mail
Maerchen und Sagen - Sage Mythos und Legende

Das Bild auf dem Waidhofer Schlossturm


Vor mehreren hundert Jahren lebte auf Hahnlreit, im jetzigen Bauernhaus Obernachbarreith, ein armes Bäuerlein. Hirsche, die früher auf dem Rettenberg zahlreich vorkamen, verwüsteten den kargen Ackerboden des Bauern. Dieser wusste sich schließlich nicht mehr anders zu helfen, als einen der Hirsche zu erschießen. Die Knechte des Pflegers von Waidhofen a.d. Ybbs sahen alles und meldeten es ihrem Herrn. Der Bauer wurde in den Kerker des Waidhofer Schlossturmes geworfen. Dort ritzte er in seiner Verzweiflung mit den Fingernägeln ein Bild, das einen Bauern beim Abschießen eines Hirsches darstellt, in die Mauer ein. Der grausame Pfleger ließ den Bauern im Kerker verschmachten. Als dieser hartherzige Pfleger starb und seine Leiche am Schlossturm vorübergetragen wurde, da zeigte sich plötzlich das Bild, das der Bauer in die Kerkermauer geritzt hatte, außen an der Wand.


Der Turm - Sagen und Legenden

Aus dem Bereich Literatur aus Österreich stammt diese Sage. (Nieder-
österreich)

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