Suche nach Schlagwort : Berlin, Gedicht, Georg, Heym, Georg Heym, Berin
Wandelt sich rasch auch die Welt Wie Wolkengestalten, Alles Vollendete fällt Heim zum Uralten.
Über dem Wandel und Gang, Weiter und freier, Währt noch dein Vor-Gesang, Gott mit der Leier.
Nicht sind die Leiden erkannt, Nicht ist die Liebe gelernt, Und was im Tod uns entfernt,
Ist nicht entschleiert. Einzig das Lied überm Land Heiligt und feiert.
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Frühling ist wiedergekommen. Die Erde Ist wie ein Kind, das Gedichte weiß: Viele, o viele ... Für die Beschwerde Langen Lernens bekommt sie den Preis.
Streng war ihr Lehrer. Wir mochten das Weiße An dem Barte des alten Manns. Nun, wie das Grüne, das Blaue heiße, Dürfen wir fragen: sie kann's, sie kann's!
Erde, die frei hat, du glückliche, spiele Nun mit den Kindern. Wir wollen dich fangen, Fröhliche Erde. Dem Frohsten gelingt's.
O was der Lehrer sie lehrte, das viele, Und was gedruckt steht in Wurzeln und langen Schwierigen Stämmen: sie singt's, sie singt's.
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