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Ich lebe grad, da das Jahrhundert geht. Man fühlt den Wind von einem großen Blatt, Das Gott und du und ich beschrieben hat Und das sich hoch in fremden Händen dreht.
Man fühlt den Glanz von einer neuen Seite, Auf der noch alles werden kann.
Die stillen Kräfte prüfen ihre Breite Und sehn einander dunkel an. Alles wird wieder groß sein und gewaltig. Die Lande einfach und die Wasser faltig, Die Bäume riesig und sehr klein die Mauern; Und in den Tälern, stark und vielgestaltig, Ein Volk von Hirten und von Ackerbauern.
Und keine Kirchen, welche Gott umklammern Wie einen Flüchtling und ihn dann bejammern Wie ein gefangenes und wundes Tier - Die Häuser gastlich allen Einlassklopfern Und ein Gefühl von unbegrenztem Opfern In allem Handeln und in dir und mir.
Kein Jenseitswarten und kein Schaun nach drüben, Nur Sehnsucht, auch den Tod nicht zu entweihn Und dienend sich am Irdischen zu üben, Um seinen Händen nicht mehr neu zu sein.
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