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Hinter Sumiswald, im Tal der Grünen, erhebt sich der sagenhafte Bärhegenknubel. Darauf soll sich vor vielen hundert Jahren die trutzige Zwingherrenburg des Ritters Hans von Stoffeln erhoben haben.
Seine Untertanen mit Abgaben und Frondiensten zu quälen, war sein angenehmster Zeitvertreib. Wehe dem, der die ihm auferlegten Pflichten nicht pünktlich erfüllte! Er hatte des Ritters Hand bitter zu fühlen. Auf seinen Streifereien durch Feld und Flur scheute er sich nicht, mit seinem ganzen Gefolge die blühenden Heuwiesen und reifenden Kornfelder des Widerspenstigen niederzureiten.
Einst zwang er die Bauern der Gegend sogar, ihm hundert großgewachsene Buchen zu einer schattigen Baumallee vor sein Schloss auf Bärhegen zu pflanzen. Im Erfinden immer neuer Quälereien erwies er sieh als Meister.
Kein Wunder, wenn er zur Strafe für seine Übeltaten seit seinem Tode in seiner Gruft keine Ruhe finden kann. Den Reichtum, den er den Bauern bei Lebzeiten auf ungerechte Weise abgetrotzt hat, muss er nun immer und ewig hüten. Längst ist die Zwingherrenburg zerfallen. Keine Mauerreste bezeichnen ihren ehemaligen Standort mehr. Als Aufenthaltsort ist dem Tyrannen die unheimliche "Wyckenhöhle" im Bärhegenknubel angewiesen.
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