„Die Philosophen diskutieren über
die Existenz der Welt, während sie gerade zur Hölle fährt."
Karl Popper
Während Spiegel online weiter
Propaganda für ewiges Wachstum auf begrenzten Raum mittels
limitierter Ressourcen predigt und dem ahnungslosen Leser ein 0,5 %
Wirtschaftswachstum im ersten Quartal als neoliberalen Erfolg
fabuliert, wird weder darauf hingewiesen, dass dies insbesondere
einem Exportüberschuss geschuldet ist, noch, dass gerade dieser auf
den gesellschaftspolitischen Rückschritten des letzten Jahrzehnts
beruht und dessen Symptome wir gerade in Griechenland, Irland,
Portugal, Italien, Spanien und weiteren insbesondere europäischen
Staaten beobachten müssen.
Nachdenkseiten.de kommt in einem heute
erschienenen Artikel "So einfach ist die Manipulation: Mit
Sprache, mit Übertreibungen ohne Bezug zu den Fakten" zu dem
Schluss: "...
Außenminister Westerwelle, der Mann, der sich wie kein zweiter mit Herzblut und Enthusiasmus für Sozialabbau und eine beispiellose Umverteilung von unten nach oben in Deutschland einsetzte, erklärte sich nun auch zum Robin Hood der Reichen in der gesamten EU, während seiner Regierungserklärung zur Überwindung der Krise. Die neoliberalen Unsinnigkeiten, die als Brandbeschleuniger des dahinscheidenden Kapitalismus wie eine revolutionäre Antriebstechnologie aus Star Trek wirkte, soll nun helfen, Europa aus der Krise zu holen.
Herr Westerwelle; die Welt hat nicht auf Ihre Regierungs- sondern auf Ihre Rücktrittserklärung gewartet!
Sahra Wagenknecht hielt folgende Rede auf die ignorante und aggressive Regierungserklärung Westerwelles bzw. der unverantwortlichen Politik der Blockparteien (CDU,SPD,FDP,Grüne).
Nicht nur Banken, auch Versicherungen setzen auf den Hunger in der Welt. Die Allianz hat im Jahr 2011 in entsprechenden Fonds 6,2 Milliarden Euro investiert bzw. auf steigende Preise für Nahrungsmittel gewettet. Diese perfide Profitmacherei treibt die Preise in die Höhe und verschärft eklatant den Hunger in der Welt. Allerdings macht die Allianz nur das, was sie gesetzlich darf und die Politik eben das, was dem Kapitalismus innewohnt und diesem eine Lebensverlängerung bietet- eine Lebensversicherung für den Kapitalismus sozusagen.
In Griechenland stehen die Wahlen bevor. Das veränderte Wahlrecht hat zur Folge, dass der Siegerpartei 50 Bonussitze von insgesamt 300 zur Verfügung stehenden Sitzen im Parlament zugesprochen werden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, wenn die Umfragen einen Sieg der konservativen ND oder der Pasok (die beiden Systemparteien) voraussagt. Beide Parteien werden allerdings mit massiven Stimmverlusten zu rechnen haben, was durch 50 Bonussitze natürlich kompensiert werden könnte.
Um die Wahlen in Griechenland soll es aber in den folgenden Film nicht gehen, sondern um die Frage: Leben Sie in einer Demokratie?!
Die Finanzkrise hat bewiesen, dass dieses* Modell nicht funktioniert.
Zitat von Joseph Stiglitz
„Es gibt weltweit kein einziges Beispiel dafür, dass Kürzungen von Löhnen, Renten und Sozialleistungen ein krankes Land genesen lassen. ...Es darf keine Banken geben, die so gross sind, dass man sie um jeden Preis retten muss. Und es darf keine Boni für Banker geben, die uns in den Abgrund geritten haben. Wir brauchen mehr Transparenz, mehr Einkommensgerechtigkeit und vor allem: mehr Moral.“
* der finanzmarktgetriebene Kapitalismus
Diese Aussage machte der Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger, der sich schon im letzten Jahr mit der Occupy- Bewegung solidarisierte, in einem Interview, welches im Internetportal des Tagesanzeiger.ch erschien.
G8-Treffen: Merkel als einsame Kämpferin auf dem Gipfel Die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten kommen heute in Camp David zusammen. Auf dem Sommersitz der US-Präsidenten wollen sie auch beraten, wie die EU-Länder ihre Schulden in den Griff bekommen. Kanzlerin Merkel könnte ins Schwitzen geraten, denn keiner will so eisern sparen wie sie.
Entlassung Röttgens: In der CDU rumort es weiter Nach dem Rauswurf von Umweltminister Röttgen aus dem Kabinett hagelt es Kritik an Kanzlerin Merkel - nicht nur parteiintern. Innenexperte Bosbach erklärte, ihm gehe alles "viel zu schnell". Die Opposition bezeichnete Merkel als "eiskalte Machtpolitikerin". Die will jetzt auf einem Koalitionsgipfel den Kurs festlegen.
400 Festnahmen bei Blockupy-Aktionen Trotz eines gerichtlichen Verbots haben die Blockupy-Aktivisten in Frankfurt am Main weiter demonstriert. Die Polizei räumte Sitzblockaden und löste Protestzüge mit 1000 Menschen auf. Bis zum Mittag wurden 400 Menschen in Gewahrsam genommen. Eine Autobahn wurde gesperrt.
Experte zu Facebook-Aktie: "Eher Fanartikel als Altersvorsorge" Es ist einer der größten Börsengänge der Geschichte: Facebook und Alt-Aktionäre nahmen rund 16 Milliarden Dollar ein. Börsenexperte Bozicevic bremste im Gespräch mit tagesschau.de die Erwartungen. Er rechnet zwar zunächst mit Kurs-Steigerungen, aber die langfristigen Perspektiven hält er für unsicher.
Griechenland: Ratingagentur Fitch stuft Kreditwürdigkeit herab Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf CCC herabgestuft. Die Note bedeutet ein beträchtliches Ausfallrisiko für Kredite. Als Grund für die Herabstufung nannte Fitch die Gefahr eines möglichen griechischen Euro-Austritts.
Moody's stuft 16 spanische Banken herab Nach 26 Banken in Italien hat Moody's nun auch 16 spanische Geldinstitute herabgestuft, darunter die großen Häuser Banco Santander und BBVA. Die Ratingagentur begründete den Schritt mit der erneuten Rezession im Land, der anhaltenden Immobilienkrise und der hohen Arbeitslosigkeit.
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Rosenthal: Neuer Vertrag ist noch kein Thema Dass Jan Rosenthal über hervorragende Anlagen verfügt, ist unbestritten. Der Mittelfeldspieler vom SC Freiburg ist taktisch gut ausgebildet, spielintelligent, torgefährlich, kombinationsfreudig. Ob er langfristig im Breisgau bleiben wird, steht aber in den Sternen. Der Mittelfeldspieler befindet sich am Scheideweg - was in erster Linie an Alter und Vertragslaufzeit liegt.
Neunaber füllt Jahns Zweitligakader Sportchef Franz Gerber hat nach dem Aufstieg von Jahn Regensburg in die Zweite Liga viel zu tun. Trainer Markus Weinzierl zog weiter zum FC Augsburg, im Kader blieb nach den Abgängen von Schweinsteiger & Co. nur ein knappes Dutzend Profis mit gültigen Verträgen übrig. Abwehrspieler Mario Neunaber verlängerte am Freitag sein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2014.
"Unbelasteter" FCK-Neustart - ohne Balakov Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern hat sich von Trainer Krassimir Balakov getrennt. Der Bulgare hatte die Pfälzer erst am 22. März als Nachfolger von Marco Kurz übernommen, den sportlichen Niedergang bei sieben Niederlagen in acht Spielen jedoch nicht mehr abwenden können. Nun läuft abermals die Trainersuche an beim FCK - einen Schnellschuss wie vor Balakov soll es diesmal nicht geben.
Warteschleife in Sachen Knoll Acht Abgänge haben die Dresdner bereits zu verzeichnen, auch den beiden unterbeschäftigten Innenverteidigern Martin Stoll (29, 11 Einsätze/1 Tor) und Jens Möckel (24, ohne Einsatz) würde man weiterhin keine Steine in den Weg legen, wenn diese ihren bis 2013 laufenden Vertrag auflösen möchten.
Wagner: "Wir können damit umgehen" Dem 2:0-Sieg gegen den VfL Bochum II vor einer Woche folgte die Reise nach Berlin. "Die Spieler sollten dieses Wochenende genießen. Wir haben im Derby stark gespielt und dann dank der Einladung der Profis in Berlin eine sensationelle Feier erlebt. Schön, dass es uns vergönnt war, dabei zu sein", bilanziert Trainer David Wagner.
Robben: "Nur 41 Grad Fieber können mich abhalten" Er ist einer der Bayern-Akteure, auf die es am Samstagabend beim Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea besonders ankommt: Arjen Robben. Doch in dieser Woche bereitete der Flügelflitzer Sorgen, im Training musste der Niederländer geschont werden. Am Freitag gab Trainer Jupp Heynckes Entwarnung in Sachen Robben. Und er vertraut auf Anatoliy Tymoshchuk.
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Allgemeine Wetterlage Heute Nachmittag fällt im Süden sowie in den mittleren Teilen Deutschlands gebietsweise teils schauerartiger Regen, in den übrigen Gebieten ist es wolkig, teils heiter und trocken. Der meist schwache Wind kommt überwiegend aus Südost bis Süd. In der Nacht zum Samstag ist es in der Westhälfte meist stärker bewölkt und zeitweise regnet es dort etwas. Ansonsten zeigt sich der Himmel teils wolkig, teils klar und es bleibt trocken. Es sind Tiefsttemperaturen zwischen 11 Grad im Westen und 5 Grad am Alpenrand zu erwarten.
Der IWF tourt durch Europa, genehmigt in Finanznot geratenen Staaten Kredite und verhängt dabei nach neoliberaler Logik Spardiktate nach Art der deutschen Hausmarke Agenda 2010 (Hartz 4) und noch grausamer. Es setzt eine Entsolidarisierung fort, die einem Raubzug der Reichen gegen die Armen gleicht. Folgt dieser Entsolidarisierung eine Entzivilisierung?
Island steckte ab 2008 tief in der Krise. Nachdem im Zuge des marktradikalen Neoliberalismus private Banken ein Schuldenvolumen von 900 % des BIP anhäuften und die Krise Island erreichte, mussten die Banken verstaatlicht werden, womit die Schulden bei den isländischen Bürgen landeten; gemeint sind „natur"gemäß die Bürgerinnen und Bürger. EU und IWF boten alsbald ihre Finanzhilfe an, gegen Sparpakete (Sozialabbau, Aushebelung von Arbeitnehmerrechten, Lohnkürzungen etc.). Was nun folgte, klingt wie ein Märchen aus einer fernen Zeit in einer fernen Welt, weitab der weisen, allmächtigen Märkte - unseren Göttern. ...
Es ist mal wieder Zeit für einen Besuch der Troika (EU, IWF, EZB) in Griechenland. Vorab wurde, wie kann es anders sein, die mangelnde Haushaltsdisziplin der Griechen angemahnt. Papademos, der als ehemaliger Vizepräsident der EZB auf illegitime Weise unter Aushebelung jeglicher demokratischer Mittel bzw. mittels "Marktkonforme Demokratie" in das Amt des Ministerpräsidenten Griechenlands gehievt wurde, um die Sparpolitik der Troika, auch gegen den Willen des griechischen Volkes, durchzusetzen, meinte; Priorität hätte für ihn die Rettung des Landes, auf die Frage der Linksallianz Syriza im griechischen Parlament, wie die griechische Regierung zu den erneuten Forderungen der Troika stünde. Diese nämlich verlangt weitere Sparmaßnahmen ...
„Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keine Beachtung, denn sie lässt die Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird.“
Reiche und vornehme Leute haben manchmal das Glück, wenigstens von ihren Bedienten die Wahrheit zu hören, die ihnen nicht gleich ein anderer sagt.
Einer, der sich viel auf seine Person und auf seinen Wert und nicht wenig auf seinen Kleiderstaat einbildete, als er sich eben zu einer Hochzeit angezogen hatte und sich mit seinen fetten, roten Backen im Spiegel beschaute, dreht er sich vorm Spiegel um und fragt ...
Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Soziales, Krise
Banken- bzw. Finanzmarktkrise, Staatsschuldenkrise, Eurokrise, Wirtschaftskrise
Teil 1
Vor lauter Krisen sieht man die Krise nicht mehr. Wäre Ungarn noch sozialistisch oder die südeuropäischen Euro-Länder oder die USA oder einer der vielen krisengeschüttelten Staaten der Welt, hätte man ganz schnell eine Ursache des Übels, nämlich der misswirtschaftliche Sozialismus. Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf bekommt die eine Krise unterschiedliche Namen und Ursachen, falls man letztere nicht ohnedies ganz auszublenden pflegt. So sind dann also gierige Einzelpersonen aus der Finanzwirtschaft an allem schuld oder faule und korrupte Griechen, Italiener, Portugiesen etc. oder eben auch mal der Euro. Mal ganz abgesehen davon, dass man schon in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts um die unterschiedlich entwickelten Volkswirtschaften der EU wusste und zu jener Zeit gerade Erfahrungen diesbezüglich in Osteuropa machte, besonders aber den Schwierigkeiten der deutschen Einheit gewahr wurde, hätte den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft deutlich werden müssen, dass zu einem gemeinsamen Binnenmarkt und Währung auch eine einheitliche Sozial- und Wirtschaftspolitik gehören muss und eben nicht die unsichtbare Hand des Marktes derartige Probleme wie wir sie heute in Europa haben, lösen wird. Nun ist es aber keineswegs eine auf den Euro beschränkte Krise, sondern eine inzwischen weltweit etablierte Systemkrise und zwar eine vorhersehbare, mathematisch und wirtschaftlich unausweichliche Krise eines ganzen Wirtschaftssystems.
Zitate allgemeinNietzsche
Wirkungs-
volle Kritik
von Friedrich Nietzsche
„Man kritisiert einen Menschen, ein Buch am schärfsten, wenn man das Ideal desselben hinzeichnet.“
(Nietzsche- Friedrich)
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